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Für silberne Bestecke
sind wir Spezialisten.
Sie finden bei uns eine breite Auswahl von erstklassigem europäischem Silberbesteck der folgenden Marken:
• SPITZBARTH handgeschmiedet
• Jezler, Schaffhausen
• Robbe&Berking, Flensburg
• Wilkens, Bremen
• Reiner, Krumbach
• Kochberg, Bremen
• Puiforcat, Paris
Das silberne Besteck als Ausdruck einer gehobenen Lebensart im Alltag. Sie bei der Auswahl optimal zu beraten, ist unsere Aufgabe. Die grösste Auswahl finden Sie in unserem Laden in Zürich-Höngg.
 Von Löffeln und Gabeln und Fingern
Die Hand ist die «erste Gabel». Mit unseren Fingern essen wir noch heute die Delikatessen der Vorfahren: Spargeln und Artischocken, Poulets und Bündnerfleisch, Erdbeeren und Trauben und vor allem das Brot.
Der Löffel steht am Anfang des Esswerkzeugs, aus Holz und anderem schnitzbarem Material, sowie geschmiedet aus Metall. Ihn brachte man, in den Gürtel gesteckt, noch lange - nebst einem Messer zum Essen mit.
Die Gabel hat sich wohl aus hölzernen oder beinernen Spiesschen entwickelt, als man es leid war, mit dem Messer die vorher zugeschnittenen Stücke grösserer Fleischbrocken auch aufzuspiessen und zum Munde zu führen. Einzelne einfache Gäbelchen aus römischer Zeit sind erhalten. Aber das waren Ausnahmen: Erst an den Höfen der Renaissance erscheinen persönliche Gabeln in den Händen der Fürsten und ihrer Damen. Und erst um etwa 1700 dehnte sich ihr Gebrauch aus.
Besteckschmiede erscheinen um die gleiche Zeit, ihre Produkte zuerst natürlich in den reichsten Häusern entwickelter Kulturen des Abendlandes. An den Höfen hatte man zuerst Löffel und Gabeln mit reich verzierten gegossenen Stielen. Nun aber begann man, sie als Ganzes zu schmieden, in raffiniert einfachen Formen, die der Hammer produzieren konnte. Gravierte und ziselierte Ornamente in Zeitstil konnten sie verzieren. Und langsam, in den grossen Häusern von annoblierten Unternehmern und Juristen beginnend, kam die Sitte auf, silberne Bestecke in grösserer Zahl zur Verfügung der Familie und Gäste aufzudecken.
Die Industrialisierung führte im letzten Jahrhundert über das Aufprägen von Dekorationen auf vorgeschmiedeten silbernen Bestecken bis hin zum mit gewaltigen Maschinen vorgestanzten, vorgewalzten und als ganzem Rohling mit fast beliebigem Dekor geprägten Besteck. Gleichzeitig wurden galvanische Bäder zum Auftrag dünner Metallschichten auf andere Metalle entwickelt. Das ermöglichte die Massenproduktion von Bestecken aus unedlen Metallen mit doch ganz silberner Oberfläche.
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In unserer Werkstatt schmieden wir seit 1854 in ungebrochener Tradition silberne Bestecke. Das Material ist Silber 800, d.h. 80% Silbergehalt (nur noch selten), oder Silber 925 mit 92,5% Silbergehalt. Das erste entspricht einem alten Standard im römisch-deutschen Kaiserreich und in der Schweiz.
Silber 925 nennt man auch Sterling Silber. Dieser Feingehalt war früher hauptsächlich in England und Frankreich verbreitet. In beiden Fällen wird das glühend-flüssige Silber mit Kupfer vermischt «legiert» , um es hart genug zu machen für den Gebrauch. Denn Feinsilber, wie auch Feingold, ist ein zu weiches Metall, als dass man es unlegiert verwenden könnte.
Unsere Formen orientieren sich an den Möglichkeiten, die der Hammer bietet. Sie entstehen beim Schmieden und gleichen deshalb denen älterer Bestecke. Sie unterliegen keinem Modetrend und sind durch ihre Funktionalität zeitlos schlicht.
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Adresse:
Spitzbarth Zürich
Limmattalstrasse 140
CH-8049 Zürich-Höngg
Telefon:
+41 (0)44 383 74 64
Mail:
spitzbarth@spitzbarth.com
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